==== Gemeinschaftliches Bewusstsein ==== Schon in der Familie, in der Kindergarten-Gruppe kann **[[gemeinschaftliches Bewusstsein]]** entstehen, in der Schulklasse, wenn die Größe passt und die Lehrkräfte so viel Geschick haben: Wir 54 geprügelten Kinder hatten eher eine ängstliche Feindlichkeit und Fremdheit gegenüber den anderen Klassen und Jahrgängen entwickelt, aber das war vielleicht der [[Postfaschismus]] der 1960er Jahre: Es hatte nie ein Klassentreffen gegeben ... **[[Bewusstsein]]** entsteht erst allmählich: Aus inneren Gefühls-Mischungen und äußeren Beobachtungen, aus Reaktionen und Versuchen, aus körperlichen Wahrnehmungen und Interpretationen, durch-gerührt in unseren Träumen, angeregt durch Austausch beim [[gemeinschaftlich forschen]]. **[[Gemeinschaftliches Bewusstsein]]** wächst im Austausch: [[Kritisches Denken]] wie in der [[Umweltbewegung]] angeregt durch [[Paulo Freire]] und auch angewandt in der [[Ästhetik der Unterdrückten]] von [[Augusto Boal]] kann in jeder Gruppe beginnen! ==== Gefühl der Selbstwirksamkeit ==== Das Gefühl der **[[Selbstwirksamkeit]]** kann verloren gehen, wenn wir in Situationen der Vereinzelung in Arbeit und Familie, vielleicht sogar Nachbarschaft weiter vegetieren, mit dem Gefühl, nichts mehr verändern zu können. ==== Wie geht "Veränderung lernen"? ==== Es hilft, genau zu betrachten, was ich mache ... nd wie ich an den Wünschen nach Veränderung scheitere. Ein Theaterprojekt kann ein guter Einstieg sein, Gewohnheiten, Konventionen und Rituale wahrzunehmen. **[[Szenen Verändern]]** hießen verschiedene Projekte zum [[theater der unterdrückten]] nach [[Augusto Boal]]. Die demokratische Hoffnung in Brasilien, die ein Freund von Lula, Wolfgang Kreissl-Dörfler,  bei einer großen **[[Forumtheater]]**-Präsentation 1995? mit **[[Augusto Boal]]** in der Hochschule für Soziale Arbeit in Pasing vermittelte, ist nach der Phase mit Bolsonaro wahrscheinlich wie damals am aufkeimen. **http://eineweltnetz.org/wieder-anfangen-zu-traeumen** ==== Begegnung verändert Gesellschaft – von Paulo Freire inspiriert – ==== **[[Begegnung verändert Gesellschaft]]** – von [[Paulo Freire]] inspiriert – Annette Nana Heidhues, [[Ilse Schimpf-Herken]], Marianna Schmidt Quintero: "Bildung kann soziale Spaltungen vertiefen, sie kann aber auch ein Ort für Begegnung, kritische Auseinandersetzung und demokratisches Lernen sein. Paulo Freire stellte in seiner Pädagogik die Erfahrungen und das Wissen der Lernenden in den Mittelpunkt." Genau darum geht es in unserem neuen Buch **[[Visionen der Veränderung ]]**. meint Dieter Koschek "Es ist nicht genug verlangt, wenn man vom Theater nur Erkenntnisse, aufschlußreiche Abbilder der Wirklichkeit verlangt. Unser Theater muß die Lust am Erkennen erregen, den Spaß an der Veränderung der Wirklichkeit organisieren. Unsere Zuschauer müssen nicht nur hören, wie man den gefesselten Prometheus befreit, sondern auch sich in der Lust zu schulen, sich zu befreien. Alle die Lüste und Späße der Erfinder und Entdecker, die Triumphgefühle der Befreier müssen vom unserem Theater gelehrt werden." **(Bertolt Brecht, 1953)** https://fritz-letsch.blogspot.com/2021/07/visionen-der-veranderung-forumtheater.html **[[Das makrostrukturelle Unbewusste]]**